Adventskonzert Blasorchester Rommerz

Orchesterklänge ergänzt durch Chorgesang und Orgelmusik

Zur Einstimmung auf Weihnachten veranstaltete das Blasorchester Rommerz am 3. Adventswochenende ein Konzert in der Rommerzer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.


Nachdem das Konzert von Jonas Fischer an der Orgel mit der Paraphrase „Tochter Zion“ eröffnet worden war, spielte das Orchester zum ersten Mal mit der Weihnachtsouvertüre von Roland Kernen auf und leitete damit einen unterhaltsamen Konzertabend ein.

Mit „Christmas in the Highlands“ von Jay Bocook gab es ein schönes Medley zu hören, welches bekannte Melodien wie „Amazing Grace“ und „Auld Lang Syne“ enthielt. Weiter ging es mit dem 1916 von Sir Hubert Parry komponierten Chorlied „Jerusalem“, welches in England sehr große Bekanntheit erreichte. Es folgte ein weiteres Stück von Roland Kernen: die „Advents-Fantasie“, in welcher der Komponist die Lieder „Macht hoch die Tür“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und „O Bethlehem, du kleine Stadt“ sehr gelungen und abwechslungsreich vereint.


Der nächste Programmpunkt gehörte dem Chor „Stimmflut“ des Gesangvereins „Harmonie“ Rommerz, dessen Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Marcel Jahn drei Weihnachtslieder präsentierten: „Die wunderbarste Zeit“ von John Rutter, das „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter und „Joy to the World“ von G.F. Händel.


Anschließend spielte wieder das Blasorchester auf, zunächst mit dem Werk „Christmas Today“ des japanischen Komponisten Soici Konagaya, danach mit dem fröhlichen Medley „In the Christmas Mood“ von John Wasson, welches die Lieder „A Holly Jolly Christmas“, „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“, „Let it Snow“, „Frosty the Snowman“ und „Rockin‘ around the Christmas Tree“ enthielt.


Nach einer weiteren Darbietung an der Orgel - dem Stück „Benedictus“ von Max Reger, erneut gespielt von Jonas Fischer - sang seine Schwester Lisa Fischer begleitet vom Orchester David Fosters „Grown-Up Christmas List“ im Arrangement von Michael Brown. Es folgte der bekannteste Satz aus der 1713 von J.S. Bach komponierten Jagdkantate mit dem Titel „Schafe können sicher weiden“ in einem Arrangement von Philip Sparke. Nach den festlichen Klängen der „Westminster Carol“ von James L. Hosay klang das Konzert mit einem gemeinsam gesungenen und vom Orchester begleiteten „Stille Nacht“ aus.


Kaplan Ingo Heinrich sprach ein Grußworte und spendete den Segen. Im Anschluss an das Konzert gab es noch geselliges Beisammensein vor der Kirche, wo die Gremien der Kirchengemeinde Rommerz, PGR und Verwaltungsrat, zu Würstchen, Glühwein und anderen Getränken eingeladen hatten. Der Erlös hieraus kommt der Kirchenrenovierung zu Gute; die beim Konzert gesammelten Spenden sind zu Gunsten des schwer kranken Jakobs aus Neuhof.

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