Zum Tod von Pfarrer i.R. Heribert Bräscher
Pfarrer Heribert Bräscher

Am Dienstag, 16. Juli 2019 verstarb Pfarrer i.R. Heribert Bräscher im Alter von 81 Jahren. Das Requiem mit anschließender Beerdigung auf dem Friedhof in Neuhof-Opperz fand am Mittwoch, 24. Juli 2019  statt.


Geboren wurde Pfarrer Bräscher am 22. Mai 1938 in Fulda. Nach dem Abitur im März 1958 am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Fulda studierte er Philosophie und Theologie in Fulda und an der Facultés Catholique in Lyon. 
 
Am 21. März 1964 wurde er durch Bischof Dr. Adolf Bolte im Fuldaer Dom zum Priester geweiht. Danach war er zunächst ab 1. April 1964 Kaplan in Hofaschenbach und ab 15. Oktober 1966 dort Pfarrverweser.  Ab 1. April 1967 war er Kaplan in Schlüchtern und wurde dort im April des gleichen Jahres zum Dekanatsjugendseelsorger der Frauen- und Mannesjugend für das Dekanat Salmünster und zum Präses der Kolpingfamilie in Schlüchtern ernannt. Ab 1. September 1970 war er Pfarrkurat in Lippoldsberg und am  7. Mai 1982 wurde ihm der Titel „Pfarrer“ verliehen. Zum stellvertretenden Dechant im Dekanat Hofgeismar wurde er am 1. Februar 1985 ernannt. Bauen und Gestalten war eine große Leidenschaft von ihm, der er in vielfältigen Projekten in seinem Dienst nachkam. 
 
Vom 15. September 1986 an war er bis 2008 Pfarrer in Wächtersbach. 2008 wurde er auf eigenen Antrag in den Ruhestand versetzt. Bis zu seinem plötzlichen Tod feierte er regelmäßig die Hl. Messe in seiner Heimat in Neuhof, wo er in seinem Ruhestand wieder wohnte.
 
In Würdigung seines geistlichen Dienstes in unserem Bistum hat ihn Bischof Heinz Josef Algermissen am 15. Dezember 2010 mit dem Titel Geistlicher Rat ad honores ausgezeichnet. 


Bildimpressionen von der Beerdigung:

Die in der Fuldaer Zeitung veröffentlichen Traueranzeigen.


Sterbebildchen von Pfarrer Bräscher

 


Nachruf von Thorsten Krah (PGR Neuhof) anlässlich der Beerdigung von Pfarrer i.R. Bräscher

Wenn unsere Tage verdunkelt sind

und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,

so wollen wir stets daran denken,

dass es in der Welt eine große,

segnende Kraft gibt,

die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.

Er will das dunkle Gestern

in ein helles Morgen verwandeln –

zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

 

Liebe Familie Bräscher, verehrte Trauergemeinde,

 

in der vergangenen Woche ist unser Ruhestandspfarrer, Geistlicher Rat Heribert Bräscher plötzlich und unerwartet im Alter von 81 Jahren von uns gegangen. Noch am Sonntag zuvor hat er mit Gläubigen der Pfarrgemeinde in Tiefengruben die Heilige Messe gefeiert.

 

Im Namen der Kirchengemeinden Sankt Michael Neuhof und Mariä Himmelfahrt Rommerz möchte ich euch, liebe Familie Bräscher und allen Angehörigen unser herzliches Mitgefühl aussprechen. Ich spreche heute auch für unseren Pfarrer Dr. Vonderau, der sich auf einer länger geplanten Urlaubsreise  befindet und uns im Gebet verbunden ist.

 

Pfarrer Bräscher hat in unsere Gemeinde seine Kindheit und Jugend verbracht und wurde hier vor Ort in der Kirchengemeinde sicher auch für sein späteres Glaubensleben und –wirken geprägt. Bei der Einweihung der Kirche Sankt Barbara im Jahr 1963 war er bereits als Diakon zugegen, bevor er im darauffolgenden Jahr durch Bischof Dr. Bolte im hohen Dom zu Fulda die Priesterweihe empfing und seinen priesterlichen Dienst an verschiedenen Orten unseres Bistums verrichtete.

 

Seine Nähe zu seinem Heimatort und seiner noch hier lebenden Familie veranlasste Pfarrer Heribert Bräscher im Jahr 2008 erfreulicherweise zu seiner Rückkehr in unsere Gemeinde, um hier seinen Ruhestand zu verbringen und noch tatkräftig mitzuhelfen.

 

Sehr dankbar sind wir für sein seelsorgerisches Wirken in den vergangenen 11 Jahren hier in Neuhof. Viele Messen hat er in seiner zuverlässigen Art in Neuhof, Rommerz, Dorfborn und Tiefengruben gefeiert und war stets bereit, damit unseren Geistlichen vor Ort zu helfen und auch die große Anzahl an Messen in unserem Pfarrgemeinden zu ermöglichen.

Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Priestermangels und der daraus resultierenden Zusammenlegung von Pfarreien war dieser Dienst sehr wertvoll für uns alle.

 

Die würdevolle und gut vorbereitete Liturgie lag Pfarrer Bräscher sehr am Herzen.

In besonderer Erinnerung werden uns seine einführenden Worte in die Bibeltexte, sein inbrünstiger Gesang und seine Heiligen- und Marienverehrung bleiben.

 

Seine irdische Stimme ist für immer verstummt, aber wir finden Trost in  unserem gemeinsamen Glauben an die Auferstehung und das ewige Leben und die Zuversicht auf ein Wiedersehen beim himmlischen Vater.

 

Möge Gott, der Herr über Leben und Tod, der ihn im 56. Jahr seines Priestertums zu sich gerufen hat, ihm seinen Dienst und sein treues Wirken mit den ewigen Gütern belohnen.

 

Ich verneige mich in Dankbarkeit für die seelsorgerischen Tätigkeiten in unseren Pfarreien.

 

Als äußeres Zeichen unserer Verbundenheit stellen wir von den Kirchengemeinden Neuhof und Rommerz eine Blumenschale am Grabe nieder.


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